Der Kreis Düren ist ein Kreis im Westen von Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Köln.
Der Kreis Düren liegt im Rheinland und erstreckt sich auf Teile der Nord-Eifel im Süden des Kreisgebietes und der Jülicher Börde im Norden. Durch den Kreis fließt von Süd nach Nord die Rur. Der südwestliche Zipfel des Kreisgebiets gehört zum Nationalpark Eifel.
Im Frühjahr 1816 wurden die Kreise gebildet. Der damalige Kreis Düren entstand aus den Kantonen Düren und Froitzheim sowie Teilen der Kantone Eschweiler, Kerpen, Linnich und Monschau. Zu ihm gehörten außer der Stadt Düren die Gemeinden Langerwehe und Weisweiler sowie die 22 Bürgermeistereien Arnoldsweiler, Binsfeld, Birgel, Birkesdorf, Bürvenich, Drove, Echtz, Froitzheim, Füssenich, Kelz, Lamersdorf, Merken, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Nothberg, Pier, Sievernich, Straß-Bergstein, Stockheim und Wollersheim.
1932 kamen aus dem Kreis Düren Nothberg zusammen mit Bohl, Hastenrath, Scherpenseel und Volkenrath zur Stadt Eschweiler im damaligen Kreis Aachen. Der „Hastenrather Zipfel“ fiel an die Stadt Stolberg.
Zum 1. Januar 1972 trat eine große Kommunalreform im Bereich Aachen in Kraft. Dabei wurde ein Teil der bisherigen Landkreise, z.B. die Kreise Jülich, Monschau und Schleiden, aufgelöst. Gleichzeitig wurde der Regierungsbezirk Aachen aufgelöst und der Kreis Düren kam zum Regierungsbezirk Köln.
Zwar verlor der Kreis Düren durch die Gebietsreform einige Orte, wie Weisweiler, das zusammen mit Hücheln und Wilhelmshöhe an die Stadt Eschweiler im damaligen Kreis Aachen ging, doch standen diesen kleinen Verlusten große Zugewinne gegenüber. Der Kreis Jülich wurde mit dem Altkreis Düren zum neuen Kreis Düren zusammengelegt. Auch Heimbach aus dem damaligen Kreis Schleiden wurde mit Schmidt aus dem damaligen Kreis Monschau und Nideggen aus dem Kreis Düren zu einer Kommune zusammengefasst und ebenso wie die Gemeinde Vossenack aus dem damaligen Kreis Monschau zum Kreis Düren geschlagen. Vossenack wurde Ortsteil der neu gebildeten Gemeinde Hürtgenwald.
Am 4. August 1972 entschied das Oberverwaltungsgericht, dass Heimbach wieder eine eigenständige Kommune wird. Schmidt bleibt bei Nideggen. Die Zugehörigkeit zum Kreis Düren blieb davon jedoch unberührt.
Zum 1. Januar 1975 trat die kommunale Gebietsreform für den Köln-Bonner Raum in Kraft. Dabei kamen Wissersheim, Pingsheim und Dorweiler aus dem damaligen Erftkreis zum Kreis Düren
Am 25. Mai 2009 erhielt der Kreis den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“